SV Lok Leipzig Mitte – Turbine Leipzig | 27:47 (13:24)
Am 21.02. um 15 Uhr stand für die LoMi-Frauen das Pokalviertelfinale gegen Turbine an. Die Rollen waren im Vorfeld klar verteilt – als Underdogs wollten wir vor allem mutig auftreten, Dinge ausprobieren und mit Freude aufspielen.
Und genau das gelang zunächst richtig gut. Die ersten 15 Minuten verliefen auf Augenhöhe, wir hielten dagegen, spielten mit Tempo und zeigten, dass wir uns nicht verstecken wollten. Doch dann zündeten die „Bienen“ ihren Turbo. Mit konsequentem Umschaltspiel und enormer Effizienz im Abschluss setzten sie sich bis zur Pause deutlich auf 13:24 ab.
Zu viele Ballunsicherheiten auf unserer Seite machten es Turbine dabei unnötig leicht. Selbst erkämpfte Bälle wurden nicht belohnt – stattdessen folgten häufig direkte Gegentore im Gegenzug. In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Kräfteverhältnis. Vor allem in der Abwehr offenbarten sich erneut Schwächen, die Turbine mit ihrer Erfahrung gnadenlos ausnutzte.
Am Ende stand ein 27:47 auf der Anzeigetafel. Mit hängenden Köpfen verließen wir das Feld – auch, weil wir unser ursprüngliches Ziel, befreit aufzuspielen und Spaß zu haben, im Verlauf der Partie etwas aus den Augen verloren haben.

Den Turbine-Mädels wünschen wir viel Erfolg im Halbfinale.
Für den SV Lok Leipzig-Mitte spielten:
K. Wricke (TW), V. Schördling (3), E.Bebersdorf (3), M. Knappe (6), L. Darefjeld (5), J. Sulzbacher (2), R. Strey (1), E. Aßmann (1), F. Oschatz, L. Vogt (3), V. Staiger, S. Breite (3)
Offizielle: L. Scharner, P. Wuttke, N. Naumann