VfB Eilenburg II – SV Lok Leipzig Mitte | 29:31 (14:15)
Am Wochenende stand für die LoMi-Frauen das Rückspiel gegen Eilenburg II auf dem Programm. Das Hinspiel konnte man mit 37:30 für sich entscheiden – doch die letzten Partien hatten gezeigt, dass es vor allem an der nötigen Konsequenz fehlte. Genau daran wollte das Team diesmal anknüpfen.
Die Partie entwickelte sich allerdings schnell zu einem zähen Duell. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, wirklich absetzen konnte sich jedoch niemand. Spielerisch blieb auf beiden Seiten noch Luft nach oben, viele Aktionen wirkten nicht ganz rund. Mit einer knappen 14:15-Führung gingen die LoMi-Frauen schließlich in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst kaum. Das Spiel blieb eng und umkämpft, und zwischenzeitlich nutzte Eilenburg seine Chancen sogar besser. In der 48. Minute lagen die Gastgeberinnen mit 26:23 vorn. Doch in der Schlussphase zeigten die LoMi-Frauen endlich den Kampfgeist, der zuvor oft gefehlt hatte. Mit viel Einsatz, mehr Entschlossenheit und dem festen Willen, die Punkte mitzunehmen, drehten sie das Spiel noch einmal und nahmen am Ende zwei Punkte mit nach Hause.
Ein Spiel, das besonders im Endspurt zeigte, wozu die LoMi-Frauen fähig sind. Genau diesen Willen gilt es nun, in den kommenden Begegnungen von der ersten Minute an auf die Platte zu bringen. Jetzt heißt es zunächst Kraft tanken und sich auf den Saisonendspurt vorbereiten.

Für den SV Lok Leipzig-Mitte spielten:
K. Wricke (TW), V. Schördling (2), E. Bebersdorf (6/6), M. Knappe (8), J. Sulzbacher (4), S. Pfeifer (1), E. Aßmann (1), F. Oschatz, L. Vogt (1), C. Munzert (1), S. Breite (4), L. Scharner (3)
Offizielle:
S. Dude, P. Wuttke, N. Naumann